Allgemeine Informationen zum Thema Wasser
Alles ist dem Wasser entsprungen, alles wird durch Wasser erhalten. Dieser Ausspruch der schon zu Johann Wolfgang von Goethes Zeiten populär war, ist auch heute aktueller als nie zuvor. Seit es Menschen gibt, existieren Normen und Regeln rund um das lebenswichtige Wasser .Zum Menschenrecht auf Wasser führen die Vereinten Nationen aus, dass jede Person das Recht auf ausreichendes, sicheres und erschwingliches Wasser hat und keinem Menschen der Zugang zu Wasser verwehrt werden darf. Trauriger weise ist das Element Wasser, was jedem Menschen gleich zusteht und als freies Gut gilt, schon lange nicht mehr für jeden erschwinglich. Die Kosten für Leitungswasser nehmen tendenziell immer weiter zu. Oftmals gibt es auch erhebliche Unterschieder zwischen einzelnen Haushalten. Und das beste kommt noch. Im weltweiten Vergleich ist Deutschland einsamer Spitzenreiter in der Kategorie „Wasserpreise“. Nirgendwo anders auf der Welt ist der Wasserpreis so hoch wie in Deutschland. Studien welche sich aus der Zeitung „Die Welt“ ergeben, sprechen eine deutliche Sprache. Danach kostet der Kubikmeter Wasser in Deutschland im Durchschnitt 1,91 Euro. US-Amerikaner bezahlen für die selbe Menge nur 0,47 Euro. Aber warum einen Außerkontinentalen Vergleich machen, wenn man allein in Deutschland ehebliche Unterschiede feststellen kann. In Ostdeutschland ist das Wasser tendenziell am teuersten. Beispielsweise muss eine Familie mit vier Personen in Potsdam 786,48 Euro im Jahr für Wasser bezahlen. Dagegen entstehen einer Familie in Karlsruhe Aufwendungen in Höhe von 226,32 Euro. Das kann unter anderem daran liegen, dass in Potsdam die Wasserleitungen älter und daher instabiler sind und dementsprechend die Renovierungskosten in die Höhe schießen. Die Kommunen machen es sich dabei einfach und zögern nicht im geringsten zu bestimmen wer als Nutznießer in Betracht kommt. Aber kann die Stadt wirklich diese Kosten auf den Verbraucher abwälzen? Die Antwort auf diese Frage lautet leider JA! Der Grund dafür ist dass die lokalen Wasserversorger keine Konkurrenz haben und somit auch keine fürchten brauchen. Während die Preise für Telefon und Internet stets fallen, gibt es für die Wasserkosten nur einen Weg und der geht steil nach oben. Leider können Sie als Endverbraucher am Preis direkt nicht viel machen. Deshalb versuchen Sie so gut wie möglich mit dem Wasser zu haushalten. Drosseln Sie Beispielsweise mit einem Durchlassbeschränker ihre Wasserhähne und im Handumdrehen fällt ihr Verbrauch pro Hahn um 50%. Wir wünschen ihnen viel Spaß beim Sparen.